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Funktionale- und soziale Reputation E-Mail
Geschrieben von: Daniel Pfeiffer   

Mit der Ausdifferenzierung in verschiedene Funktionssysteme (Beruf, Familie, Wissneschaft, Sport, etc.) mit den jeweiligen Rollenerwartungen, erwirbt oder verliert man Anerkennung durch die Erfüllung oder Nicht-Erfüllung rollenspezifischer Leistungskriterien. Jedes Leistungssystem verfügen über seine eigenen Leistungsziele, Regeln und Normen nach denen Anerkennung verliehen oder entzogen wird. Leistungssysteme können z.B. sein, die Wissenschaft, eine Sportart, das Management von Unternehmen, Familie, Vereine uvm. Hierbei wird deutlich, dass die Reputation zwei grundlegende Untergruppen hat ...

 

Funktionale Reputation:
Die funktionale Reputation verleiht einem Akteur Reputation für ökonomischen Erfolg, politische Cleverness oder künstlerischen Esprit und ist auf die jeweiligen Leistungsziele unterschiedlicher Funktionssysteme orientiert.

Soziale Reputation:
Die soziale Reputation hält sich nicht an die Logiken der Funktionssysteme, weil sie durch die Kriterien der sozialen Moral reguliert wird. Der Bewertungsmaßstab der sozialen Reputation ist das Einhalten von gesellschaftlichen Normen und Werten.

„Erfüllte Erwartungen produzieren Vertrauen, Vertrauen produziert Reputation“

Erwartungen beziehen sich hier sowohl auf die funktionalen, als auch auf die sozialen Aspekte. In funktionaler Hinsicht wird erwartet, dass Reputationsträger ihren Leistungsauftrag erfüllen und in sozialer Hinsicht geht man davon aus, dass die Reputationsträger gesamtgesellschaftliche Normen und Werte berücksichtigen.

Quelle:
Eisenegger, M. (2005). Reputation in der Mediengesellschaft.

Auch zu diesem Thema in der Literatur "Reputation und Vetrauen" von Mark Eisenegger. 

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