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Was versteht man darunter? Beim Online-Reputations-Management sind grundsätzlich zu unterscheiden, die Online-Reputation von Firmen und die Online-Reputation von einzelnen Personen. Diese Unterscheidung geht bei einer Vielzahl von Anbietern und Onlinequellen nicht hervor und wird erst beim zweiten Blick klar. Diese Unterscheidung ist jedoch essentiell, da ein fundiertes Reputation-Management bei Unternehmen weiter gehen sollte als bei Personen und zudem auf einer strategischen Ausrichtung basieren sollte.
Online-Reputation-Management von Personen Unter der Online-Reputation von Personen wird verstanden, was im Internet über eine Person zu finden ist und wie die Person dabei bewertet wird. Dazu zählen die Angaben in Social-Communities wie Xing, StudiVZ oder Lokalisten, aber auch Angaben auf konservativen Internetseiten und in Publikationen. Ein zu freizügiger Umgang mit persönlichen Daten und Bildern im Internet kann sich dabei schnell negativ bemerkbar machen. Immer wieder ist hierbei als Beispiel der Bewerbungsprozess genannt. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist ebenso die Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Hier setzten die Anbieter von Online-Reputations-Management an. Sie verschaffen zunächst einen Überblick was zu einer Person alles im Internet zu finden ist und versprechen dann, negative Suchtreffer zu beseitigen oder in der Suchmaschine herunterzuranken und demgegenüber positive Informationen hoch zu platzieren.
Monitoring / Reaktives Reputation-Management Das reaktive Online-Reputation-Management von Unternehmen unterscheidet sich vom Personen-Management von der Idee her nur wenig, es liegt bei den zahlreichen Anbietern lediglich ein größerer Fokus auf dem ständigen Monitoring von Online-Informationen. Die gängigste Variante des „Online-Reputations-Management“ ist das Absuchen des Internets nach bestimmten Key-Wörtern. In den einfacheren Versionen werden lediglich die Suchergebnisse bestimmter Key-Wörter oder Key-Wort-Kombinationen ausgewertet. Bei anspruchsvolleren Anbietern folgt auf die Analyse der Suchergebnisse eine detailliertere Analyse der relevanten Inhalte.
Aktives Reputation-Management Ein gutes Reputations-Management sollte jedoch auch aktiv an seiner Online-Reputation arbeiten. Neben der klassischen PR mit speziellen Features für die Online-Presse, sollten dabei Social-Media-Aktivitäten eine wesentliche Rolle spielen. Social-Media-Relations beinhalten klassischer Weise den Corporate Blog, aber auch einen Social-Media-Pressroom. Dieser sollte auf die Ansprüche der gängigen Web 2.0-Anwendung zugeschnitten sein und diese mit Informationen und interessantem Content beliefern. Eine weitere Disziplin die auch immer wieder erwähnt wird, ist die Bearbeitung von Produktbewertungsplattformen in dem Produkte im eigenen Sinne bewertet werden. Hierbei sollte man aber Vorsicht walten lassen: Nicht nur das es sich hierbei um eine ethisch diskussionswürdige Maßnahme handelt, wenn solche Manipulationen aufgedeckt werden ist mehr Schaden angerichtet als es Nutzen hätte bringen können.
Die Anbieter Bei Wahl eines Anbieters für Online-Reputation-Management ist ein genauer Blick angebracht, da sich zahlreiche unseriöse oder handwerklich mangelhafte Offerten finden lassen. In Richtung eins optimalen Online-Reputations-Managements, beinhalten diese lediglich einzelne interessante Teilaspekte oder Bausteine. Eine wirklich sinnvolle Verknüpfung von unternehmensweitem Reputations-Management, Online-Monitoring und aktiven Maßnahmen ist bislang mangelwahre.
Hier ist eine Liste von Online-Reputation-Management Anbitern zu finden |