| Die Geschichte des Social Web |
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| Geschrieben von: Daniel Pfeiffer |
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Bevor aus dem Internet ein Social Web werden konnte, waren einige grundlegende Entwicklungen notwendig. Die Technik, Geschäftsmodelle und die Nutzer selbst, legten die Grundsteine für das heute viel zitierte Social Web. Von der Deutschen Bundespost zu T-Home Im Juli 1991 fiel das Endgerätemonopol der Deutschen Bundespost. Die Kunden waren von nun an nicht mehr verpflichtet ein teures Telefon der Bundespost zu mieten, sondern sie konnten seit dem reguläre Modemgeräte legal an das Netz anschließen. Ein Modem zu dieser Zeit hatte eine Übertragungsgeschwindigkeit von 9.600 bps und kostete einige hundert D-Mark.
Mit DSL wird Internet bezahlbar Während sich die Übertragungsgeschwindigkeiten immer weiter erhöhten, verfolgten die Kosten für den Internetzugang einen entgegengesetzten Trend. Nachdem das World Wide Web 1995 einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung erreicht hatte, wurde bei den Online-Diensten Datex-J und CompuServe der Zugang zum Web ermöglicht. Kosten für den Internetzugang und die Nutzung des WWW verursachten bei Datex-J (Später T-Online) für eine Stunde Zugang zum Web pro Tag, monatliche Kosten von über 200 DM, zusätzlich zu den Telefongebühren von damals 6 Pfennig pro Minute zwischen 8 und 18 Uhr. 1999 wurde das schnelle DSL erstmal in einem Paket aus ISDN- und T-DSL-Anschluss angeboten und kostete 98 DM plus 99 DM für T-Online inkl. 50 Freistunden. Ein Jahr später bot T-Online einen DSL Pauschaltarif für 49 DM an, hinzu kamen die Kosten für den DSL-Anschluss von der Telekom. 2008 ist ein Internetzugang mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16 Mbit/s inkl. Telefonanschluss, DSL-Anschluss und DSL-Gebühr für unter 50 € zu haben. Nutzer brauchen Zeit um sich an das Neue zu gewöhnen Doch es scheint als haben sich nicht nur die Technologien und Zugangsfaktoren geändert, sondern auch die Internetnutzer selbst. Neue Internetnutzer müssen den Umgang mit dem Internet und seinen Eigenschaft, die für erfahrene Internetnutzer schon Routine sind, erst einmal erlernen. Um diese Erfahrungen zu machen, müssen Internetnutzer ausreichend Zeit Online verbringen, was aber erst der Fall ist, wenn die Attraktivität der Anwendungen und die Nutzungskosten ein ausreichend ansprechendes Niveau erreicht haben. Umgekehrt muss eine ausreichende Anzahl von Benutzern dieses Wissen mitbringen, um eine kritische Masse für bestimmte Webanwendungen bilden zu können. Die Internetgemeinde hat mittlerweile nicht nur die Benutzung von Webseiten gelernt, sie hat auch Vertrauen in das Internet gewonnen und einen Nutzen im Web erkannt. Dieser Nutzen ist so groß, dass die Benutzer bereit sind dafür zu bezahlen. Je mehr gute Erfahrungen mit Internetdiensten wie E-Mail oder Webseiten wie eBay oder Amazon gesammelt werden, desto weiter verbreitet sich das gewonnene Vertrauen. Spätestens jetzt greift auch die breite Masse auf das Internet zu, da es mittlerweile Standard ist eine E-Mail-Adresse zu haben. Absturz der New Economy sorg für Konsolidierung der Geschäftsmodelle Auch die Geschäftsmodelle der Internet-Unternehmen haben sich weiterentwickelt und im Laufe der Zeit zunehmend Akzeptanz gefunden. Waren die Modelle zu Zeiten der New Economy teilweise noch recht fragwürdig, fanden diese mit dem Platzen der Dot.com-Blase eine Konsolidierung. Unternehmen die diese Zeit überlebten, schrieben schon kurze Zeit später schwarze Zahlen. Dadurch, dass immer mehr Benutzer mehr Zeit im Netz verbrachten, konnten die Umsätze von manchen Internetfirmen so steigen, dass aus Verlusten Gewinne wurden. Gleichzeitig sanken die Investitionskosten für die Erstellung von Web-Anwendungen. Die ehemals horrenden Preise für Webspace, Datenbanken und Content-Management-Systeme sanken zunehmend, auch aufgrund der immer besser werdenden Open-Source-Software. Internetentwickler können heute auf mehrjährige Erfahrungen in der Webprogrammierung zurückgreifen, was für die Pioniere der New Economy nicht möglich war. Quellen:
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